Riepe

Raddemo blockierte Straße zwischen Oldersum und Riepe

Franziska Otto
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Von Franziska Otto
| 22.08.2021 13:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Teilnehmer starten in Riepe. Foto: Franziska Otto
Die Teilnehmer starten in Riepe. Foto: Franziska Otto
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Eine Fahrraddemonstration blockiert am Sonntagmittag die L1 zwischen Oldersum und Riepe. Die Teilnehmer fordern von der Landesregierung den Bau eines Radwegs auf der Strecke.

Riepe - Auf dem Rad bei strömenden Regen: Bei einer Demonstration auf der L1 zwischen Oldersum und Riepe am Sonntag haben etwa 40 Radfahrer für Aufsehen gesorgt. Gemeinsam fuhren sie auf der Friesenstraße und der Auricher Landstraße und bremsten damit den Autoverkehr aus. Mit der Aktion wollten sie auf den fehlenden Radweg dort hinweisen.

Für die Sicherheit der Teilnehmer an der Demonstration sorgten die Feuerwehren Oldersum und Riepe. Zwei Einsatzwagen, einer am Anfang, einer am Ende des Demonstrationszuges, sollten die Teilnehmer schützen. Damit Autofahrer nicht so lange hinter der Schlange herfahren müssen, ließen die Radfahrer den Autoverkehr zwischendurch passieren.

Radweg als Chance

Der Radweg zwischen Oldersum und Riepe sorgt schon seit Jahren politisch für Zündstoff. 2026 soll er nach Angaben des Organisators der Demonstration, Volker Degner, endlich kommen. Viel zu spät, findet Degner. Erst vor einigen Jahren verunglückte ein Radfahrer an der L1 tödlich. So etwas dürfe sich nicht wiederholen.

Gerade für Kinder und Jugendliche sei der Bau eines Radwegs wichtig, sagte Inga Damm. Sie nahm ebenfalls an der Demonstration teil. Oldersum und Riepe seien eng miteinander verbunden. Viele würden zwischen den Ortschaften pendeln. Für Autofahrer kein Problem. Für Auszubildende, die noch nicht alt genug seien, um Auto zu fahren, jedoch jedes Mal ein Risiko.

Auch die Ortsbürgermeister von Oldersum (Jens de Vries) und Simonswolde (Arno Ulrichs) nahmen an der Demonstration teil. Die Orte würden durch den Bau eines Radwegs enorm profitieren, ist sich de Vries sicher. Allein der Tourismus werde so angekurbelt und Pendler könnten statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. „Das ist eine echte Chance für die Ortschaften“, sagte de Vries.

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