Marienhafe
Marienhafer Gemeindehaus später fertig als geplant
Das neue Gemeindehaus in Marienhafe wirkt fertig, ist es aber noch nicht: Die Arbeiten laufen langsamer als geplant. Dennoch wurde für die Einweihung schon ein Tag festgelegt – und zwar ein besonderer.
Lange Lieferzeiten und Materialengpässe
Während die Außenanlagen bis auf den noch fehlenden Zaun und einige Gärtner-Arbeiten so gut wie fertig seien, sei im Gebäude noch einiges zu erledigen, sagte Barkhoff. Gearbeitet werde derzeit an Decken, Fußböden, Fliesen und Türen. Die Betriebsferien in den beteiligten Handwerksfirmen bremsten. Zuletzt aber waren lange Lieferzeiten und Materialengpässe der Grund für die zeitliche Verzögerung. „Darauf hatten wir keinen Einfluss“, sagte Barkhoff. Auch nicht auf das Wetter. Das aber spielte in den vergangenen Monaten mit. „Wir haben Glück gehabt und der liebe Gott hatte ein Einsehen mit uns“, so Barkhoff.
Kirchengemeinde hat wieder Ärger
Nach den Plänen des Norder Architekturbüros Kersten wurde der vordere und denkmalgeschützte Teil des Gemeindehauses saniert. Er soll auch künftig die Verwaltung beherbergen. Zudem entstand ein 130 Quadratmeter großer neuer Anbau. Er hat die Form eines alten Scheunentrakts, der in den 1950er Jahren abgerissen worden war, und wird künftig als Saal genutzt werden.
Erneut Ärger hat die Kirchengemeinde mit ihrem Nachbarn Johannes von Essen. Er kritisiert, dass die Kirche ihr Gelände zu hoch angefüllt und die Oberflächenentwässerung von Gebäude und Parkplatz an das Entwässerungssystem seines angrenzenden Hofgrundstücks angeschlossen habe. „Damit wird eine Wassergefahr herbeigeführt“, beklagt er. Garten und Keller würden überflutet. Von Essen hat die Samtgemeindeverwaltung eingeschaltet.
Barkhoff wollte die Angelegenheit nicht öffentlich kommentieren. „Dazu sage ich nichts. Mit etwas gutem Willen ließe sich das aber wohl regeln“, so Barkhoff.