Hilfsaktion

ON starten Spendenaktion für die Opfer des Hochwassers

Von Hannah Weiden
 | 23.07.2021 18:21 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Helfer des Technischen Hilfswerks laufen durch eine ehemals überflutete Straße in Stolberg, auf der sich jetzt Trümmer stapeln. Foto: Becker/dpa
Helfer des Technischen Hilfswerks laufen durch eine ehemals überflutete Straße in Stolberg, auf der sich jetzt Trümmer stapeln. Foto: Becker/dpa
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Gemeinsam mit der Aachener Zeitung wollen wir denjenigen Herz zeigen, die in den Orten Eschweiler und Stolberg besonders von der Flut betroffen sind. Jeder einzelne Euro ist dabei herzlich willkommen.

Ostfriesland - Erst kam der Regen, dann kam die Flut und mit ihr die Zerstörung. Bei den Unwettern im Südwesten Deutschlands haben viele Menschen ihre Existenzgrundlage verloren. Was folgte, berührt. Die Hilfsbereitschaft ist enorm, auch in Ostfriesland. Bereits vergangene Woche erreichten unsere Zeitung die ersten Anfragen von Lesern, ob es nicht eine Spendenaktion über unser Hilfswerk „Ein Herz für Ostfriesland“ geben könnte.

Jetzt ist es soweit. Gemeinsam mit der Aachener Zeitung (AZ) und deren Hilfswerk wollen wir helfen. Im Verbreitungsgebiet der Tageszeitung liegen mit Eschweiler und Stolberg zwei Orte, die die Flut besonders hart getroffen hat.

Ein Brief an die Ostfriesen

Der Chefredakteur der AZ und Vorsitzende von deren Hilfswerk, Thomas Thelen, wendet sich in einem Brief an die Ostfriesen: „,Wir stehen vor der größten Herausforderung, die unsere Region seit dem Zweiten Weltkrieg zu bewältigen hat.‘ Mit diesem dramatischen Satz hat der Städteregionsrat der Städteregion Aachen, Tim Grüttemeier, die Hochwasserkatastrophe, von der insbesondere die Städte Stolberg und Eschweiler besonders hart getroffen wurden, auf den Punkt gebracht.

30.000 Menschen waren allein in der Städteregion Aachen über Tage von der Stromversorgung abgeschnitten und in der Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung stark eingeschränkt. Inzwischen werden nach dem Rückgang des Hochwassers die Schäden der Katastrophe sichtbar. Um diese Schäden aufzufangen, soll es schnelle und unbürokratische Hilfe geben. Land und Bund wollen Hilfsfonds einrichten, die Städteregion selbst stellt zusätzlich 1,5 Millionen Euro für unmittelbar Betroffene zur Verfügung. Dieses Geld soll über die Kommunen verteilt werden. ‚Es reicht natürlich nicht, um alle Schäden zu beseitigen. Aber es soll bei den Menschen ankommen, die ihre Existenz verloren haben‘, sagt Tim Grüttemeier.

Die Spendengelder werden mit Bedacht eingesetzt

Das Hilfswerk der Aachener Zeitung und der Aachener Nachrichten ‚Menschen helfen Menschen‘ hat ein Spendenkonto für die Opfer der Flutkatastrophe in unserer Region eingerichtet. Die Spenden kommen bedürftigen Hochwasseropfern vollumfänglich zugute, weil bei unserem Hilfswerk kein Cent in Verwaltungsarbeit fließt.

Die Gelder werden mit Augenmaß und Bedacht eingesetzt. Die Aktion ist auf eine längere Laufzeit angelegt, da davon auszugehen ist, dass auch nach Soforthilfen und Versicherungszahlungen noch Notlagen bestehen werden. Allen Spenderinnen und Spendern sagen wir schon jetzt ein herzliches Dankeschön! Herzlich, Ihr Thomas Thelen.“

So können Ostfriesen helfen

Gemeinsam wollen wir jetzt Spenden für die Flutgeschädigten in der Region Aachen sammeln. „Ein Herz für Ostfriesland“ zeigt Herz für die Opfer des Hochwassers. Die gemeinnützige GmbH „Ein Herz für Ostfriesland“ ist eine 100-prozentige Tochter der Zeitungsgruppe Ostfriesland, zu der diese Zeitung gehört.

Spenden gehen an: „Ein Herz für Ostfriesland gGmbH“, IBAN: DE 51 2856 2297 0414 5372 00 bei der Raiffeisen-Volksbank Aurich. Die Adresse für Spenden über Paypal lautet: info@einherzfuerostfriesland.de . Spendenquittungen (ab 200 Euro) können unter info@einherzfuerostfriesland.de oder unter 0491 9790550 beantragt werden.

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