Ochtelbur

Kanal-Sanierung: Doch keine Umleitung über die Fennenstraße

Aike Ruhr
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Von Aike Ruhr
| 15.06.2021 16:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Nach jüngsten Informationen des OOWV wird es bei der Sanierung des Abwasserkanals doch keine Umleitung über die Fennenstraße in Ochtelbur geben. Autofahrer müssen sich auf größere Umwege einstellen.

Ochtelbur - Eine Schranke statt freie Fahrt: Autofahrer werden in der Zeit vom 19. Juli bis 23. Dezember doch weitaus größere Umwege in Kauf nehmen müssen als am Montag präsentiert. Einen Tag nachdem der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband in einem Pressegespräch mitteilte, dass Autofahrer während der Sanierung des Abwasserkanals unter der Friesenstraße (L1) in Ochtelbur über die Fennenstraße umgeleitet werden, sind die Pläne schon wieder überholt, wie Pressesprecher Heiko Poppen am Dienstag mitteilte.

Der erste Bauabschnitt wird von der Friesenstraße Ecke Fennenstraße Richtung Loogstraße reichen. Foto: Aike Ruhr
Der erste Bauabschnitt wird von der Friesenstraße Ecke Fennenstraße Richtung Loogstraße reichen. Foto: Aike Ruhr

Eine Umleitung über die Fennenstraße werde es nicht geben - im Gegenteil. In der Fennenstraße, Am Feuerwehrhaus und Buchenweg werden Schranken aufgestellt, um Auto- und Lastwagenfahrer daran zu hindern, die Strecken als Umweg zu nutzen. Nur Anwohner sollen die Zugangscodes erfahren. Auto- und Lastwagenfahrer werden weiträumig über Bangstede, Ludwigsdorf, Ihlowerfehn und Simonswolde bis nach Riepe umgeleitet - und umgekehrt.

Die Umleitung erfolgt während der Bauphase über Simonswolde, Ihlowerfehn, Ludwigsdorf und Bangstede. Grafik: Jan Fischer
Die Umleitung erfolgt während der Bauphase über Simonswolde, Ihlowerfehn, Ludwigsdorf und Bangstede. Grafik: Jan Fischer

Friesenstraße wird zu Baubeginn nur auf 300 Metern Länge gesperrt

Zudem wird die Friesenstraße auch nicht am 19. Juli vom Gänseweg ausgehend bis zur Loogstraße voll gesperrt. Der erste Bauabschnitt und damit einhergehend die erste Vollsperrung der Friesenstraße wird von der Fennenstraße bis zur Loogstraße reichen. Statt einem Kilometer Vollsperrung wird sich die Strecke damit auf etwa 330 Meter belaufen. Im Zuge des ersten Bauabschnittes werden erst die Anschlüsse der Häuser auf der südlichen Seite saniert sowie der Abwasserkanal selbst, danach folgt die nördliche Seite. Zudem wird im Laufe der Baumaßnahme auch ein Abwasserpumpwerk, das an der Ecke Friesenstraße/Fennenstraße steht, erneuert.

Der zweite Bauabschnitt wird von der Ecke Friesenstraße/Fennenstraße bis zur Ecke Friesenstraße/Schönberg-Allee reichen. Allerdings ist laut Poppen noch ungewiss, wann dieser Bauabschnitt angegangen wird. Und der dritte und letzte Abschnitt wird von der Friesenstraße/Schönberg-Allee bis zur Friesenstraße/Gänseweg reichen.

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