Aurich
Hoffnungsschimmer für Auricher Bahnanschluss
Ein neuer Vorstoß von CDU und SPD in Hannover könnte Aurich die Bahn für den Personenverkehr bringen. Es gilt aber, noch einige Hürden zu überwinden.
Aurich. Für den Personenverkehr auf der Schiene in Aurich gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Denn der Fördertopf des Bundesverkehrsministeriums, aus dem Geld für eine Reaktivierung der Schiene kommen könnte, ist gut gefüllt. Das sagt Wiard Siebels (SPD, MdL) auf ON-Anfrage. „Da liegen Millionen Euro im Topf des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG), die nicht abfließen“, so Siebels.
Mit einem gemeinsamen Antrag von CDU und SPD im Landtag soll nun etwas dafür getan werden, dass das Geld leichter abgerufen werden kann. Davon könnte am Ende auch die Strecke Aurich-Abelitz profitieren.
Gleiche Kriterien – gleiches Ergebnis
Wiard Siebels ist überzeugt von der Notwendigkeit des Bahnanschlusses. „Dieses Mittelzentrum braucht die Bahn.“ Das sei für ihn der Grund gewesen, als 15-Jähriger in die SPD einzutreten. Deswegen sei er Gründungsmitglied des Vereins „Ran an die Bahn“. Aber mit der Brechstange könne man den Bahnanschluss nicht erzwingen. Dafür müsse man Gelegenheiten nutzen. Eine solche Gelegenheit habe es 2014/15 gegeben, als Enercon die Bahnstrecke habe ausbauen wollen. Mit der Absage des Konzerns kam auch das Aus für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Eine Gelegenheit könnte sich nun aber wieder ergeben, so Wiard Siebels.