Ihlow
Kanalsanierung in Ochtelbur beginnt Anfang Juli
Die Vorbereitungen für die Baumaßnahme in Ochtelbur starten im Juni. Sperrungen und Umleitungen sind geplant. Sie werden noch im Juni ausgewiesen.
Ihlwo - Es wird konkreter: In Ochtelbur soll bald ein aufwendiges Bauprojekt begonnen werden. Die Kanäle müssen saniert werden, denn immer wieder waren Teile davon eingebrochen (die ON berichteten).
Baubeginn wird Anfang Juli sein. Vor einiger Zeit war noch Ende Juni für den Start vorgesehen. Dennoch sei man laut Heiko Poppen, Pressesprecher der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) voll im Zeitplan. Vor dem Baubeginn finden bereits vorbereitende Arbeiten statt, beispielsweise die Erkundung der Lage der Hausanschlüsse auf den Grundstücken, denn auch die Schmutzwasser-Hausanschlüsse werden im Zuge der Arbeiten erneuert.
Start Anfang Juli
Die Kanalbauarbeiten starten Anfang Juli in Höhe Gänseweg und werden dann unter abschnittsweiser Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Richtung Westerende-Kirchloog fortgesetzt. Eine Information der jeweils betroffenen Anlieger wird immer rechtzeitig erfolgen. Die Grundstücke an der Friesenstraße werden weiterhin erreichbar sein, jedoch mit dem Auto nur aus einer Richtung - je nach Baufortschritt Erreichbarkeit von Süden oder von Osten. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt großräumig über Ihlowerfehn. Man werde die Beschilderung der Baustelle rechtzeitig installieren, so Poppen.
Wegen der Arbeiten im Zuge des Breitbandausbaus, die derzeit in Riepe und Ochtelbur stattfinden, gebe es keine Konflikte. Die angesprochenen Arbeiten werden bis dahin erledigt sein, erklärt der Sprecher auf ON-Nachfrage. Der nun wieder anlaufende Tourismus stelle kein Problem da. Man leite großräumig um.
Abschnitt ist ein Kilometer lang
Die Leitung wird in zwei Metern Tiefe auf einem gut einen Kilometer langen Abschnitt von der Einmündung Loogstraße bis Höhe Gänseweg eingebaut. Sie ersetzt eine circa 50 Jahre alte Schmutzwasserleitung, die in diesem Bereich marode ist.
„Wir gehen von einer Bauzeit von sechs Monaten aus“, berichtet Michael Veh, Regionalleiter des OOWV im Landkreis Aurich. Dieses sei von Wind und Wetter abhängig, heißt es weiter in einer Mitteilung. Dort, wo die Arbeiten gerade stattfinden, wird die Friesenstraße voll gesperrt. Die vollständige Durchfahrt der Landesstraße ist während der gesamten Zeit nicht möglich. Weiträumige Umleitungen zeigen insbesondere dem Schwerlastverkehr schon früh den richtigen Weg.
Autofahrer werden wohl schon ab der Autobahnabfahrt umgeleitet. Für Anlieger soll es immer möglich sein, ihre Häuser zu erreichen.