Lokales

Aurich

Erneut Besuchsverbot in Kliniken Aurich, Emden, Norden

Auch im Auricher Krankenhaus gilt ab sofort wieder ein Besuchsverbot. Foto: Banik

Von Rebecca Kresse

Zum dritten Mal hat die Trägergesellschaft der Kliniken Aurich, Emden, Norden ein Besuchsverbot für alle drei Häuser verhängt. Dies sei wegen der aktuellen Coronalage dringend erforderlich, heißt es.

Aurich. Ab sofort gilt in den Kliniken Aurich, Emden und Norden wieder ein komplettes Besuchsverbot. Wenn medizinische oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, nehmen die Kliniken Kontakt zu den Angehörigen auf. Sonderregelungen gelten für die Kreißsäle in Aurich und Emden sowie für die dazugehörigen Wochenbettstationen. Einzelheiten dazu gibt es auf der Homepage der Trägergesellschaft der Kliniken unter www.anevita.de.

Das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen in der Region macht den Besucherstopp laut Trägergesellschaft „dringend erforderlich“. Aktuell werden in den drei Kliniken Aurich, Emden und Norden 18 Patienten behandelt, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Davon werden fünf auf der Intensivstation versorgt. „Wir müssen unsere Patienten und Mitarbeiter vor den steigenden Infektionsgefahren schützen, um in den nächsten Wochen für die Bevölkerung weiter handlungsfähig zu bleiben und kranke Menschen versorgen zu können“, heißt es von der Trägergesellschaft.

Anfang Dezember war das Besuchsverbot zuletzt aufgehoben worden, weil der Siebentage-Inzidenzwert im Landkreis Aurich deutlich unter 50 gesunken war. Mittlerweile liegt der Wert bei 87.

Heike Arends 11.01.2021
14:14 Uhr
Keine Infektionen im Landkreis!

Warum dann ein Besuchsverbot!

Liebe ON, nicht nur offizielle Zahlen verbreiteten, sondern bitte hinterfragen.

Irgendwo hakt es: keine Personen, die sich testen lassen möchten oder keine Testungen möglich oder keine positiven Ergebnisse (wäre wirklich schön, wenn es so wäre) oder keine Weitergabe der positiven Befunde oder keine Entgegennahme oder falsche Information der Presse.

Kritisches Hinterfragen dieser unrealistischen Mitteilung oder bitte mitteilen, dass kritisch hinterfragt wurde. Das fehlt mir einfach!
Anmerkung der Redaktion Moin und vielen Dank für die Anmerkung. Wir haben deine Nachricht an die zuständige Redaktion weitergeleitet. Liebe Grüße! /red.kgr
11.01.2021 um 15:36 Uhr
Heike Arends 11.01.2021
14:50 Uhr
Mir ist wichtig, dass ich damit keine beabsichtige, bewusste falsche Information der Presse meinte, sondern eine irrtümliche, weil Informationen aus welchen Grund auch immer nicht vorlagen.
Stephan Schmidt 11.01.2021
15:41 Uhr
Frau Arends, ich werde aus Ihrem Kommentar nicht schlau. Wir verbreiten natürlich "offizielle" Zahlen, welche denn sonst? Würden wir das nicht tun, begäben wir uns auf eine Vermutungsebene. Wir nutzen das verlässlichste Datenmaterial, das uns zur Verfügung steht - und das kommt nun einmal von "offizieller" Stelle.
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