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Aurich

Enercon: Simon Wobben legt Ämter nieder

Enercon-Geschäftsführer Simon-Hermann Wobben im April auf der Hannover-Messe. Archivfoto: Recke

Von Aiko Recke

Der Auricher Windkraft-Konzern Enercon wurde zuletzt von einer Doppelspitze mit Hans-Dieter Kettwig und Simon-Hermann Wobben geführt. Der Neffe von Gründer Aloys Wobben ist nun überraschend ausgeschieden.

Aurich. Paukenschlag beim Auricher Windkraft-Konzern Enercon: Geschäftsführer Simon-Hermann Wobben hat Anfang Juli alle seine Ämter im Konzern niedergelegt und das Unternehmen „auf eigenen Wunsch“ verlassen. Das teilte Enercon am Mittwochnachmittag mit. Der 37-jährige Neffe des Unternehmensgründers Aloys Wobben wolle sich „neuen beruflichen Herausforderungen stellen“, heißt es in der Mitteilung.

Bis auf Weiteres sollen die Geschäfte von Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig weitergeführt werden. Bis Spätsommer soll für die bisher von Simon Wobben verantworteten Ressorts eine neue Struktur erstellt werden. Die Geschäftsführung werde dazu in den kommenden Wochen neue Informationen bekanntgeben, heißt es. Die Ausrichtung der Enercon-Gruppe bleibe von der Personalveränderung unberührt. „Die Ziele, Grundsätze und Ansprüche als führendes Technologie- und Energieunternehmen der Erneuerbaren-Branche bleiben unverändert bestehen“, heißt es weiter.

Der eingeschlagene Kurs zur verstärkten Ausrichtung auf internationale Märkte sowie zur konsequenten Erschließung neuer Geschäftsfelder werde „mit allem erforderlichen Engagement und Nachdruck fortgesetzt“, so die Mitteilung. Enercon und die Aloys-Wobben-Stiftung, der der Konzern gehört, dankten Simon Wobben für seine jahrelange erfolgreiche Tätigkeit und seinen Einsatz für das Unternehmen und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute, heißt es außerdem.

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