Ostfriesland

Wilhelmshaven/Hannover

Flugzeugabsturz: Pilotentasche gefunden

Die „Bernhard Gruben“ gehört zu den Schiffen, die vor Wilhelmshaven nach dem Wrack suchen. Bild: Pixabay

Nach dem Flugzeugabsturz über der Nordsee ist die Tasche eines 44-Jährigen gefunden worden. Er hatte das Flugzeug gemietet, das am Sonntag nach dem Start auf Wangerooge verschwunden war. Die weitere Suche auf dem Wasser musste abgebrochen werden.

Wilhelmshaven/Hannover - Bei der Suche nach dem Flugzeug, das am Sonntagabend auf dem Weg von Wangerooge nach Hannover über der Nordsee bei Hooksiel abgestürzt ist, hat die Besatzung eines Marinehubschraubers eine Pilotentasche entdeckt. Wie die Polizei mitteilte, enthalte sie persönliche Gegenstände des 44-Jährigen aus dem Raum Hannover, der das Flugzeug gemietet hatte. Die weitere Suche musste am Montagabend wegen aufsteigenden Nebels abgebrochen werden. Sie soll am Dienstagmorgen fortgesetzt werden.

Das Flugzeug war am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr von Wangerooge in Richtung Hannover gestartet, dort aber nie angekommen. Wie viele Menschen sich an Bord der Maschine befanden, ist unklar. Sie bot Platz für vier Personen. Bekannt ist lediglich, dass ein 44 Jahre alter Mann aus dem Raum Hannover das Flugzeug gemietet hatte. Beim Hinflug von Hannover nach Wangerooge soll er in Begleitung eines Mannes gewesen sein. Nähere Informationen über ihn gibt es nicht.

Vor Wilhelmshaven waren am Montagmittag Wrackteile gefunden worden. Mehrere Schiffe, darunter der Rettungskreuzer „Bernhard Gruben“, suchten nach dem Flugzeug. Im Laufe des Tages wurden weitere Wrackteile angeschwemmt. Sie werden im Hafen von Hooksiel gesammelt und sollen der Identifizierung der Maschine dienen.

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