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Aurich

18 Corona-Neuinfektionen im Kreis Aurich

Das Coronavirus ist auch im Landkreis Aurich noch nicht besiegt. Foto: DPA

Von Rebecca Kresse

Nachdem die Corona-Fallzahlen in den vergangenen Tagen kontinuierlich gesunken waren, teilte die Kreisverwaltung nun erstmals wieder einen deutlichen Anstieg mit. Auch die Inzidenz stieg wieder an.

Aurich. Die Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Aurich ist von Dienstag auf Mittwoch um 18 auf nun 3683 Fälle gestiegen. Weil gleichzeitig elf weitere Menschen genesen sind, stieg die Zahl der akuten Coronafälle im Kreisgebiet nur um sechs auf nun 98 Fälle. Die Siebentage-Inzidenz, also die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, ist 4,2 Punkte auf nun 27,4 gestiegen. Da der Kreis damit weiter unter dem Schwellenwert von 35 liegt, gelten alle bisherigen Regeln auch weiter.

Laut Angaben der Kreisverwaltung ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Dabei handelt es sich um eine 90jährige Frau aus der Gemeinde Hinte. Die Zahl stieg damit auf nun 61 Todesfälle im Kreis Aurich.

Die meisten akute Fälle gibt es weiterhin in Aurich

Die akuten Coronafälle verteilen sich auf die Städte und Gemeinden wie folgt: Aurich (34), Norden (27), Ihlow (7), Juist, Südbrookmerland, Krummhörn und Brookmerland (jeweils 6), Großefehn und Wiesmoor (jeweils 2), Hinte und Norderney (jeweils 1). Dornum, Baltrum, Großheide und Hage haben keine Coronafälle gemeldet.

In den drei Kliniken Aurich, Emden und Norden werden derzeit insgesamt sieben Covid-19-Patienten behandelt. In Aurich sind es sechs (davon keiner auf der Intensivstation), in Emden einer (auf der Intensivstation) und Norden keiner. Derzeit befinden sich im Kreis 367 Personen in häuslicher Quarantäne. Im Impfzentrum sind laut Kreis bereits 82.209 Menschen geimpft worden. Davon wurden 54.023 Menschen Erstgeimpft und 28.186 Menschen bereits zum zweiten Mal geimpft. Bei den niedergelassenen Ärzten wurden insgesamt 35.601 geimpft, davon 27.440 mit zum ersten Mal und 8161 zum zweiten Mal.

In Emden liegt Inzidenz nur noch bei 10

Vergangene Woche hatte die Stadt Emden noch die höchste Inzidenz in ganz Deutschland, am Mittwoch zählt die Stadt zu den Besten. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sank die Inzidenz auf nun auf 10.

Von Dienstag auf Mittwoch meldete die Stadtverwaltung drei Neuinfektionen. Alle Neuinfizierten befanden sich bereits als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Zahl der Infizierten steigt somit insgesamt auf 1314 Personen, von denen 1218 (+18) Personen genesen und 14 Personen verstorben sind.

Lockerungen in Emden angekündigt

Da die Stadt Emden mit dem Mittwoch den fünften Werktag in Folge unter einer Inzidenz von 100 geblieben ist, wird die Verwaltung in einer Allgemeinverfügung festlegen, dass ab Freitag, 11. Juni die Maßnahmen für eine Inzidenz von 50 bis 100 gelten werden. Dies bedeutet zum Beispiel, dass die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und die Außengastronomie und Geschäfte ab Freitag geöffnet werden können.

Keine Veränderungen im Landkreis Wittmund

Bisher keine Veränderungen im Vergleich zum Dienstag hat der Landkreis Wittmund gemeldet. Das bedeutet: Es ist keine Neuinfektion bekannt. Da auch keine weitere Person als genesen gilt, gibt es weiterhin 14 aktive Fälle im Kreisgebiet. Die Inzidenz sinkt laut RKI von 7,0 auf 3,5.

Der Landkreis Leer meldete am Mittwoch einen weiteren Coronafall. Damit gibt es 44 akut Infizierte im Kreis Leer. 137 Menschen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Laut RKI ist die Inzidenz von 8,2 auf 5,9 gesunken.

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