Bundespolizei stoppt Tiertransport Beamte befreien 112 Vögel und vier Eichhörnchen

12.09.2022 14:23 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Käfige und Boxen mit Vögeln und Eichhörnchen waren nicht sicher verladen worden. Foto: Bundespolizei
Die Käfige und Boxen mit Vögeln und Eichhörnchen waren nicht sicher verladen worden. Foto: Bundespolizei
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Die Bundespolizei hat am Wochenende auf der A 30 bei Rheine einen Tiertransport gestoppt. Von einem artgerechten Transport konnte nicht die Rede sein, das hat Folgen.

Rheine - Beamte der Bundespolizei haben am Samstagabend auf der Autobahn 30 bei Rheine einen Tiertransport gestoppt und 112 Vögel und vier Eichhörnchen befreit, die nicht artgerecht über die deutsch-niederländische Grenze transportiert wurden. Laut einer Mitteilung von Montag wurde der Kleintransporter aus der Türkei gegen 22.30 Uhr an der Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich Boxen und Vogelkäfige, die „kreuz und quer und nicht verkehrssicher auf der Ladefläche gestapelt waren“, schreibt die Polizei. Die Vögel verschiedener Arten und die Eichhörnchen waren verteilt auf 33 Transportbehältnisse. Laut den vorgelegten Verkaufspapieren sollten es statt der 116 nur 55 Tiere sein. Alle Vögel und Eichhörnchen wurden beschlagnahmt und mit frischem Wasser sowie Futter versorgt, berichtet Ralf Löning, Sprecher der Bundespolizei Bad Bentheim. Am Sonntagmorgen seien die Tiere dann auf zwei Tierschutzzentren verteilt worden, wo sie bis zum Abschluss der Ermittlungen in „fürsorglicher Obhut“ verbleiben, so Löning. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die 41 und 57 Jahre alten Tierhändler ein. Die Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen.