Schülerbeiträge

Aurich

Auf Zeitreise im Historischen Museum

Von der Klasse 7a

Die Klasse 7 a der Realschule Aurich hat bei ihrem Ausflug ins Historische Museum viel über das Leben in der Stadt nach dem 2. Weltkrieg gelernt. Besonders Flüchtlinge waren damals in Not.

Aurich. Am Dienstag, 21. März, haben wir, die Schüler der Klasse 7 a der Realschule Aurich, uns auf eine Zeitreise begeben. Wir haben im Zuge des Projektes „Lese-Leuchten“ das Historische Museum in der Burgstraße in Aurich besucht.

Im Museum sind Sammlungen zur Geschichte Aurichs und Ostfrieslands zu sehen. Wir hielten uns vor allem in der Dauerausstellung zum 2. Weltkrieg mit der Nachkriegszeit auf.

Am 3. Mai 1945 war mit einem Angriff zu rechnen

Wir erfuhren, dass Aurich in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs fast zerstört worden war. Damals näherten sich nämlich im Mai 1945 kanadische Truppen. Die kamen mit ungefähr 100 000 Männern aus dem Emsland und den Niederlanden.

Am 3. Mai 1945 war mit einem Angriff auf Aurich zu rechnen. Dazu kam es aber zum Glück nicht! Mutige Auricher Bürger verhandelten erfolgreich mit den Kanadiern über eine friedliche Übergabe von Aurich. Über diese mutigen Bürger bekommt man im Museum viele Informationen. Im Museum wird man auch über die Not in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg informiert. Diese Not betraf ganz besonders die Flüchtlinge. In Osteuropa hatten viele Deutsche ihre Heimat. Und nach dem verlorenen Krieg mussten sie ihre Heimat verlassen.

Eine der Geflüchteten war Anneliese Friedrichs

Ihren Besitz durften die Menschen nicht mitnehmen. Sie flüchteten nach Deutschland. Auf der Flucht gab es großes Elend. Viele Flüchtlinge verloren ihre Familienangehörigen durch Krankheiten, Hunger oder andere Gefahren.

Auch in Aurich kamen Flüchtlinge an. Eine der Geflüchteten war Anneliese Friedrichs. Bei ihrer Ankunft in Aurich war sie von den heilen Häusern und den Blumen beeindruckt. Was sie sonst noch über ihre Flucht und ihr Leben nach der Ankunft in Aurich erzählt hat, kann man an den Schautafeln im Museum nachlesen. Am 22. September 1945 wendete sich die Stadt Aurich an die Bürger. In diesem Aufruf bat die Stadt um Möbel, Geschirr, Kleider, Decken und alles andere, was man abgeben konnte. Auf diese Weise sollte die große Not für die Flüchtlinge weniger schlimm werden.

Die Zeit nach dem Krieg war eine ganz schwere Zeit. Wir finden es schön, dass es auch in dieser Zeit Menschen gab, die anderen helfen wollten und geholfen haben.

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