Schülerbeiträge

Aurich

Schüler hatten viel Spaß im Kletterwald

Im „Kraxelmaxel“ entstand dieses Gruppenbild. Foto: privat

Von der Klasse 4 b

Die Viertklässler aus Egels lernten im Auricher „Kraxelmaxel“ viel über die richtige Ausrüstung.

Aurich. Anlässlich des Projekts Lese-Leuchten unternahmen die beiden vierten Klassen der Grundschule Egels eine Fahrradtour zum Kletterwald „Kraxelmaxel“ in Aurich. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.

Wir haben uns mit der Ausrüstung beschäftigt und dafür eine junge Mitarbeiterin interviewt. Zur Ausrüstung gehören Schultergurt, Hüftgurt und Beinschlaufen. Dieses Geschirr wurde uns von den Mitarbeitern angelegt und ist für das Klettern lebenswichtig. Der Rollenkarabiner ist seitlich am Hüftgurt befestigt. Am Hüftgurt befindet sich ein Anseilring, der den Einhand-Karabiner hält.

Die beiden Karabiner werden abwechselnd an den unterschiedlichen Plattformen umgehängt und sind für die Sicherheit beim Klettern zuständig. Es dürfen maximal drei Personen auf eine Plattform. Jeder, der klettern möchte, muss einen Schutzhelm tragen. Es gibt Erwachsenen- und Kindergurte.

Beim Einstiegsparcours haben wir gelernt, wie wir uns im Kletterwald verhalten müssen. Jeder musste eine kleine Leiter hochklettern und es war wichtig, dass wir die Karabiner richtig benutzen. Auf dem Weg zur Seilbahn mussten die Karabiner mehrmals umgehängt werden. So haben wir uns über die Wackelbrücke gekämpft. Dabei mussten wir darauf achten, dass immer ein Karabiner eingehängt ist.

Dann durften wir mit der Seilbahn nach unten fahren, mussten aber auch immer wieder darauf achten, dass wir Laufbewegungen machen. Nachdem wir den Einstiegsparcours gemeistert hatten, ging es in die großen Parcours.

Später haben wir den Parkleiter Michael Saathoff interviewt. Er arbeitet schon seit fünf Jahren im „Kraxelmaxel“ in Aurich.

Hauptberuflich ist er bei der Bundeswehrfeuerwehr. Ihm macht die Arbeit viel Spaß. Michael erklärte uns, dass man als Sicherheitstrainer nur arbeiten darf, wenn man 18 Jahre alt ist und ein Höhensicherheitstraining absolviert hat. Er kümmert sich außerdem um den Kiosk und die Kasse. Jährlich kommen 8000 bis 9000 Besucher zum Klettern.

Trotz des nicht so guten Wetters – es war nass und kühl – hat uns der Ausflug gut gefallen. Die Mitarbeiter waren freundlich und hilfsbereit. So einen tollen Ausflug kann man definitiv wiederholen. Vielleicht ist das Wetter dann auch besser.

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