Schülerbeiträge

Aurich

Schüler aus Middels besuchten Bank in Aurich

Nach dem Besuch entstand dieses Gruppenbild. Foto: privat

Von Klasse 4

Die Kinder lernten vieles über Falschgeld und sahen sich auch den Tresor an. Dort gab es einige spannende Dinge zu entdecken.

Aurich. Schule mal anders: Kurz vor dem Ende des vergangenen Schuljahres haben die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Middels im Rahmen des „Lese-Leuchten“-Zeitungsprojektes einen Ausflug zur Raiffeisen-Volksbank Aurich gemacht. Die mit einem Presseausweis ausgestatteten kleinen „Reporter“ wurden von den beiden Mitarbeiterinnen Imke Buß und Lisa Hanken in der RVB am Marktplatz – einer der größten Filialen im Geschäftsgebiet Aurich – freundlich empfangen.

Als Erstes haben die beiden sich und die Arbeit der RVB den zwölf Schülern und sechs Schülerinnen in einem extra für die Kinder vorbereiteten Raum vorgestellt. Anschließend wurden den Kindern alle Geldscheine von fünf bis 500 Euro gezeigt und die Kinder konnten sich die Sicherheitsmerkmale von Geldscheinen genau ansehen.

Auch Echtheitstests wurden mit den Scheinen durchgeführt. Durch die Tests fühlen, sehen und kippen kann man herausfinden, ob ein Schein echt ist. Frau Hanken und Frau Buß erklärten, dass 50-Euro-Scheine am häufigsten gefälscht werden. Falschgeldscheine darf die Bank nicht behalten. Aber die Kinder durften sich einige gefälschte Euromünzen ansehen. Sie bekamen von den Mitarbeiterinnen mehrere Münzen und sollten herausfinden, welche die echte Euromünze ist. Danach wurden Geldscheine aus anderen Ländern – beispielsweise aus Amerika – betrachtet.

Anschließend wurden die Kinder in einen Raum geführt, in dem ein kleiner Geldtresor stand. Dieser wog etwa drei Tonnen und beinhaltete mehr als 400 000 Euro. Auch Geldsortierer für Scheine und Münzen wurden vorgeführt.

Außerdem führte die Rückseite der beiden Geldautomaten der Bank in diesen Raum, so konnten die Schülerinnen und Schüler sehen, dass fünf Kassetten in einem Geldautomaten sind. In vier Kassetten sind geordnete Geldscheine und in der fünf-ten werden die zerknitterten Geldscheine gesammelt. Ein Automat wird mit 100 000 Euro befüllt. Dieses Geld reicht für drei Tage.

Als nächstes ging die Klasse mit den beiden Mitarbeiterinnen in den großen Tresorraum. Die Tür des Raumes ist etwa 70 Zentimeter dick, der Raum selbst ist 25 Quadratmeter groß und es gibt mehr als 400 Schließfächer für die Kunden. Im Tresor gab es für die Viertklässler auch eine Schatzsuche. Sie mussten das richtige Schließfach mit der Nummer 262 finden. Als sie es aufgeschlossen hatten, waren Stifte-Boxen für alle darin. Die Kinder haben sich sehr gefreut!

Danach haben Frau Hanken und Frau Buß den Schülerinnen und Schülern das virtuelle Geld erklärt. Das ist das Geld, mit dem die Menschen beispielsweise auf ihren Onlinekonten arbeiten. Außerdem wurde noch ein kleiner Film über den Arbeitsablauf eines Geldautomaten gezeigt.

Zum Schluss durften die Kinder noch Fragen stellen, die Frau Hanken und Frau Buß sehr freundlich und geduldig beantwortet haben. Die Klasse hatte viel Spaß bei der Raiffeisen-Volksbank!

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