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Aurich

Anteil der britischen Corona-Mutation im Kreis Aurich steigt

Das Coronavirus, hier eine 3D-Abbildung, breitet sich weiter im Landkreis Aurich aus. Archivfoto: DPA

Von Aiko Recke

Ende Januar war die ansteckendere Corona-Variante zuerst in der Krummhörn nachgewiesen worden. Nun macht die Mutante schon fast ein Drittel der akuten Fälle aus. Die Kreisverwaltung spricht deshalb eine Warnung aus.

Aurich. In den vergangenen Tagen hat der Anteil der britischen Corona-Virus-Mutation B.1.1.7 im Landkreis Aurich deutlich zugenommen. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, wurde die Variante bislang bei 39 Menschen nachgewiesen.

Die Krankheitsverläufe variierten zwar genauso wie bei der ursprünglichen Variante, jedoch sei das Ansteckungsrisiko im Vergleich höher, heißt es.

Negatives PCR-Testergebnis muss vorliegen

Von den derzeit 121 akuten Corona-Infektionen ist bei 38, also fast einem Drittel, die britische Mutation nachgewiesen. Auf diese Entwicklung hat das Gesundheitsamt jetzt laut Mitteilung reagiert.

Bei den mit der Mutation infizierten Personen muss, anders als bei der ursprünglichen Variante, ein negatives PCR-Testergebnis vorliegen, um die angeordnete Quarantäne zu beenden.

Wegen dieser Entwicklung weist die Kreisverwaltung noch einmal nachdrücklich darauf hin, die geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygieneregelungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich einzuhalten, um damit die Ausbreitung der britischen Mutante soweit wie möglich einzudämmen.

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