Schülerbeiträge

Großefehn

Nachwuchsreporter waren auf Müllsafari

Während des Besuches entstand das Gruppenbild. Foto: Privat

Von der Klasse 4 b

Viertklässler der Grundschule Upstalsboom lernten viel Neues.

Großefehn. Anlässlich des „Lese-Leuchten“-Projektes hat die Klasse 4 b der Grundschule Upstalsboom das Müllentsorgungszentrum (MKW) Großefehn besucht, um etwas über den Weg des Mülls zu erfahren.

Das Unternehmen wurde schon 1974 als Mülldeponie gegründet. „Wie viel Müll entsteht im Jahr?“, wollte Karlotta wissen. „20 Millionen Tonnen sind es pro Jahr in Deutschland“, antwortete Yves Knoblich, der die Klasse durch die Firma führte. Die Kinder erfuhren auch, dass das 500 Kilogramm pro Person entspricht. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie viel das ist, stellten sich die Schüler gemeinsam auf die Waage, die genau 700 Kilogramm anzeigte.

In der Anlage zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlung werden 60 000 Tonnen Restabfälle und bei der Kompostierung und der Vergärungsanlage 60 000 Tonnen Bio- und Grünabfälle pro Jahr verarbeitet. „In Großefehn kümmern sich etwa 130 Mitarbeiter um die Entsorgung“, hatten sich Amélie, Tammo und Angelina auf ihren Reporterblöcken notiert. „Dabei sind mehr als 70 motorisierte Fahrzeuge im Einsatz“, merkte sich Frauke. Nachdem viele Fragen beantwortet waren, überquerten alle Schüler einen Barfuß-Parcours, bei dem man mit nackten Füßen über Muscheln, Sand, Korken und umgedrehte Plastikflaschen laufen musste. Am Ende konnten die Nachwuchsreporter ihre Füße im kalten Wasser erfrischen. Bei der abschließenden Müllsafari, bei der verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten, konnte die neuen Müllexperten zeigen, was sie beim Ausflug gelernt haben. „Das Müllsortieren hat am meisten Spaß gemacht“, sagte Laura. Herr Knoblich berichtete, dass in einem Handy 30 verschiedene Metalle verarbeitet sind. Tomke und Leonie staunten darüber, dass in alten Handys, die in den Häusern in Aurich herumliegen, ein Kilogramm Gold im Wert von rund 30 000 Euro enthalten ist.

Zur Erinnerung an den interessanten Besuch in Mittegroßefehn erhielten alle Schüler eine Urkunde.

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