Schülerbeiträge

Aurich

Wie Realschüler in Aurich ihre Freizeit verbringen

Von der Klasse 7d

Siebtklässler der Realschule Aurich haben die Jugendlichen und Kinder auf ihrere Schule zu ihrer Freizeitgestaltung befragt. Danach werteten die Schüler die Ergebnisse aus – und waren erstaunt.

Aurich. Im Rahmen des Projektes „Lese-Leuchten“ haben wir, die Klasse 7 d der Realschule Aurich, uns mit der Freizeitgestaltung unserer Mitschüler beschäftigt. Um an möglichst viele Informationen heranzukommen, erarbeiteten wir einen Fragenkatalog. 17 Fragen sollten uns helfen, uns ein Bild über die Freizeitgestaltung unserer Schülerschaft zu verschaffen.

Wir befragten uns gegenseitig und schwärmten in zwei großen Pausen aus, um möglichst viele Kinder und Jugendliche aus allen Jahrgängen zu befragen. Als wir die Umfrage ausgewertet hatten, erstellten wir Excel-Tabellen und Diagramme und waren über die Ergebnisse erstaunt.

Nur sechs Prozent ohne Hobby

Von den befragten Schülern machen 44 Prozent Sport. 21 Prozent beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit ihrem PC, ihrer Spielekonsole oder dem Handy. Acht Prozent Musizieren – spielen also entweder ein Instrument oder singen in einem Chor. Da viele Schüler der Realschule in Ortsteilen außerhalb der Kernstadt wohnen, beschäftigen sich 7 Prozent in ihrer Freizeit mit der Landwirtschaft. Immerhin drei Prozent gaben an, dass sie sich in ihrer Freizeit ausschließlich mit ihren Freunden treffen.

Ebenfalls drei Prozent beschäftigen sich mit Lesen und Schreiben oder mit Kunst & Zeichnen. Zwei Prozent opfern ihre Freizeit für den Bereich Kochen und Essen. Jeweils ein Prozent der befragten Schüler nannten als Hobby das Engagement in der Feuerwehr, verbringen ihre Zeit vor dem Fernseher oder mit Tieren. Lediglich sechs Prozent der Schüler gaben an, dass sie gar kein Hobby haben.

Auch vermeintlich kostenlose Hobbys kosten Geld

Bei unseren Recherchen fanden wir heraus, dass viele Schüler ihr Hobby täglich oder mehrmals in der Woche ausüben. Für alle aktiven Hobbys ist das sehr gut, bedenklich aber für diejenigen Schüler, die ausschließlich an ihren elektronischen Geräten sitzen.

Die Mehrzahl der Hobbys sei kostenlos, gaben unsere Mitschüler an. Wir vermuten aber, dass sie nicht bedenken, dass zum Beispiel Sportkleidung gekauft oder Vereinsbeiträge von den Eltern bezahlt werden müssen. Geht es um die Handynutzung, sitzen die Kinder und Jugendlichen viel zu lange an ihren Mobiltelefonen. Häufig beschäftigen sie sich ganztägig damit.

Wir finden es super, dass viele Kinder und Jugendliche ein Hobby aus dem Bereich Sport haben. Das zeigt, dass nicht alle jungen Leute vor dem PC, ihrer Spielekonsole oder ihrem Handy sitzen.

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