Schülerbeiträge

Weene/Aurich

Kleine Reporter auf den Spuren der Polizei

Auf diesem Foto ist ein Teil der Klasse 4b mit Kontaktbereichsbeamten Johann Harms (oben rechts) vor dem Polizeigebäude in Aurich zu sehen. Bilder: privat

Von der Klasse 4b

Die Klasse 4b der Grundschule Weene hat die Polizeiinspektion Aurich einen Tag lang besucht. Die Schüler haben bei ihrem Ausflug unter anderem in die Zellen geschaut und etwas über Kriminaltechnik gelernt.

Auf diesem Bild ist die andere Hälfte der Klasse 4b mit Verkehrssicherheitsberater Andreas Kruse (Mitte) zu sehen.
Weene/Aurich. Wir, die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Weene, haben mit unserer Klassenlehrerin Lilo Pommer im Rahmen des Projektes „Lese-Leuchten“ die Polizeiinspektion Aurich besucht. Dort lernten wird viel über die Polizeiarbeit.

Nach der Begrüßung durch die Beamten Andreas Kruse und Johann Harms ging es los: Wir waren auf der Wache, beim Erkennungsdienst, im Schießkino und im Innenhof bei den Polizeifahrzeugen.

Auf der Wache, die rund um die Uhr besetzt ist, konnten wir auf Bildschirmen das Geschehen rund um das Polizeigebäude, den Zellenbereich und die Waffenkammer beobachten.

Eingesperrt in einer Zelle

Moritz Decker schaut durch die geöffnete Luke einer Zellentür.
Bei den Zellen war es spannend. Sie sind klein, gefliest und an den Türen waren viele Kratzer. Auf einer Tür war das Wort „Drogen“ eingeritzt. Als wir in einer Zelle waren, hat uns Andreas Kruse plötzlich eingesperrt. Das fanden wir witzig, weil wir nicht alleine waren. Aber gleichzeitig war uns auch mulmig. Als Andreas Kruse die Tür wieder öffnete, waren wir froh.

Im Innenhof standen viele Streifenwagen, Bullis und zwei Motorräder, die 220 Stundenkilometer schnell fahren können. Wir durften nacheinander auf einem Motorrad sitzen. Das war cool. Und Melina wäre fast ausversehen losgefahren. Plötzlich kam ein Polizist auf den Hof. Er trug eine Schutzweste und hatte eine Pistole, Handschellen und Pfefferspray dabei. Fast wären wir live bei einem Einsatz dabei gewesen!

„Verbrechen lohnt nicht!“

Beim Erkennungsdienst sagte uns Kriminaltechniker Jan van Lengen: „Wir gucken hier bei uns nur grob, die Feinheiten macht das Bundeskriminalamt. Ein einziges Haar oder eine kleine Hautschuppe reichen aus, um eine Person zu identifizieren.“

Wir erfuhren, wie Einbrecher Fenster und Türen aufbrechen und wie man mit Gips, einer Masse wie Silikon und UV-Licht Spuren sichtbar macht. Lara durfte mit einer UV-Lampe eine Tür nach Spuren absuchen. Wir trauten unseren Augen nicht. Zum Vorschein kam gut lesbar: „Verbrechen lohnt nicht!“

Ein toller Ausflug

Im Labor 1 stand die Maschine „Nincha S31“. Die kann Fingerabdrücke auf Papier zum Vorschein bringen. Wir fragten uns, ob unsere Zwillinge Merit und Jule gleiche Fingerabdrücke haben. Aber bisher gibt es keine Menschen, die den gleichen Fingerabdruck haben. Auch Merit und Jule haben verschiedene.

Im Schießkino war viel Platz. Die Zielscheibe wurde über einen Beamer angezeigt und wir durften leere Patronenschachteln mitnehmen.

Wir danken der Polizei dafür, dass wir dort sein durften. Es war ein toller Ausflug.

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