Schülerbeiträge

Aurich

Wind und Sturmflut im Kleinformat

Die Kinder der Klassen 4 a und 4 b der Grundschule Egels lernten bei ihrem Besuch im Zentrum für Natur und Technik unter anderem viel über Deichbau und Küstenschutz. Foto: privat

Von den 4. Klassen

Die Viertklässler der Grundschule Egels haben zwei spannende Tage im Zentrum für Natur und Technik in Aurich erlebt. Die Jungen und Mädchen lernten unter anderem, wie eine Windkraftanlage funktioniert und wieso Deiche wichtig sind.

Aurich. Mond, Strom, Wasser und Wind – was haben diese Begriffe miteinander zu tun? Nicht viel, wie wir Schüler der Klassen 4 a und 4 b der Grundschule Egels dachten. Doch nach einem zweitägigen Workshop im Zentrum für Natur und Technik (ZNT) anlässlich des Projekts „Lese-Leuchten“ sind die Zusammenhänge klar.

Mit den Fahrrädern fuhren wir morgens nach Sandhorst. Als wir angekommen waren, wurden wir freundlich von den Mitarbeitern des ZNT begrüßt. Unsere Projektthemen, für die wir uns in zwei Gruppen aufteilten, lauteten Deichbau und Küstenschutz sowie Bau einer Modellwindkraftanlage.

Ebbe und Flut an der ostfriesischen Küste

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Beim Deichbau und Küstenschutz liefen wir mit einem Modell der Erde in Golfballgröße durch die Ausstellungsflächen, um den Abstand zwischen Sonne und Erde und zwischen Mond und Erde herauszufinden.

Wir lernten auch etwas über die Anziehungskraft und über Ebbe und Flut an der ostfriesischen Küste. Dafür spielte Marvin die Sonne. Luca und Jana kreisten als Mond und Erde um ihn herum. Bei einem weiteren Experiment hielten sich Noah und Paul an den Händen, drehten sich und erfuhren so, was Fliehkräfte sind.

Die Schüler bastelten ein Modell

Danach beschäftigten wir uns mit dem Leben der Menschen an der ostfriesischen Küste. Vor Hunderten Jahren wohnten sie in Lehmhäusern. Um zu lernen, wie wichtig Deiche und Warften sind und damals waren, stellten wir Modellhäuser auf einen tiefen Tisch und stellten mit Wasser die Flut nach. Nach mehreren Versuchen schafften wir es, dass Häuser und Land trocken blieben. Zum Schluss durften wir Schleusen im Modell ausprobieren.

Die Gruppe, die sich mit dem Bau einer Modellwindkraftanlage beschäftigte, bastelte ein Modell aus einem Strohhalm, einem Stück Papier und einem Zahnstocher. Das Modell stellten wir vor einen Ventilator. Da sich das Modell nicht drehte, bauten wir eine Windfahne hinzu. Wir lernten, wie die Teile einer echten Windkraftanlage heißen und welche Aufgaben sie haben.

Zwei interessante Tage

Um eine stabilere Variante unseres Modells zu bauen, bekamen wir andere Bauteile. Zum Schluss wurde wieder getestet – und das verbesserte Windrad drehte sich.

Wie groß Windkraftanlagen wirklich sind, wurde uns klar, als wir auf dem Gelände des Energie-Erlebniszentrums (EEZ) Aurich in der Gondel einer Windkraftanlage standen. Das war sehr beeindruckend!

Zum Abschluss unserer Projekttage durften wir unsere Namen in ein elektronisches Gästebuch eintragen. Wir sind froh, dass wir zwei interessante Tage im ZNT erleben durften.

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