Schülerbeiträge

Aurich

Nachwuchsreporter durften in den Tresor hinein

30 Grundschüler aus Plaggenburg haben als Teil des Projektes "Leseleuchten" die Raiba Aurich besucht. Dort durften sie hinter die Kulissen schauen. (23.02.2016)

Von der Klasse 4 a

Grundschüler der Pfälzerschule Plaggenburg sahen sich bei der Raiffeisen-Volksbank in Aurich um.

Aurich. Im Rahmen des ON-Zeitungsprojektes „Lese-Leuchten“ besuchten wir, die Viertklässler der Pfälzerschule Plaggenburg, die Raiffeisen-Volksbank am Marktplatz in Aurich. Mit dem Bus fuhren wir von der Schule zum ZOB. Von dort mussten wir noch ein kleines Stück bis zum „Pin“ laufen. Dort haben uns drei freundliche Bankangestellte empfangen und uns einiges über die Bank erzählt.

Die Auricher RVB hat 9032 Kunden. Nach einer kurzen Einführung in die Aufgaben einer Bank wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Wir gingen zuerst in die Bank und die Kinder der Klasse 4 b blieben im „Pin“. Als erstes sind wir zum Geldautomaten gegangen und haben 20 Euro abgehoben und danach wieder eingezahlt. Als nächstes durften wir uns den Geldautomaten von innen ansehen. Wir haben uns die Box mit den 50-Euro-Scheinen genauer angeguckt. Außerdem wurden uns auch zwei Maschinen gezeigt, mit denen man Geldscheine oder Münzen zählen kann. Sogar in den Tresor durften wir hineinschauen. Die Geldrollen waren ganz schön schwer.

Im Keller der Bank haben wir eine kleine Schatzsuche gemacht. Dort war ein großer Tresor mit vielen Schließfächern. Wir mussten herausfinden, wie so ein Schließfach geöffnet wird. Nachdem der Bankmitarbeiter mit seinem Schlüssel vorgeschlossen hatte, konnten wir endlich das Fach aufschließen und unseren „Schatz“ entgegennehmen: Jeder von uns bekam einen schlangenförmigen Radiergummi. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Nach einem Frühstück ging die Klasse 4 b in die Bank und wir durften echte Geldscheine in die Hand nehmen – alle vom Fünfer bis zum 500er. Am Beispiel eines Fünf-Euro-Scheines wurde uns erklärt, woran man einen echten Schein erkennen kann. Wenn man ihn gegen das Licht hält, sieht man beispielsweise einen Sicherheitsfaden und ein Wasserzeichen. Der neue 20-Euro-Schein hat sogar ein kleines Fenster, durch das man durchschauen kann.

Am häufigsten wird übrigens der 50-Euro-Schein gefälscht. Münzen kann man mithilfe eines Magneten überprüfen. Sind die Münzen gar nicht magnetisch oder sehr stark magnetisch, handelt es sich um Falschgeld. Reagiert die Münze nur ein bisschen auf den Magneten, so ist sie echt. Entdeckt man Falschgeld, sollte man dieses so schnell wie möglich bei der Bank oder der Polizei abgeben. Der Besuch bei der Bank hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben viel über das Thema Geld gelernt.

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