Schülerbeiträge

Westerende

Für Schüler gab es bei der Naturschutzstation viel zu sehen

Die Schüler aus Westerende hatten viel Spaß bei ihrem Ausflug. Foto: privat

Von der Klasse 4 a

Viertklässler der Grundschule Westerende-Kirchloog übernachteten in Lübbertsfehn.

Westerende. Anfang Juli sind wir, die Kinder der Klasse 4 a der Grundschule Westerende-Kirchloog, mit drei Erwachsenen zu einer Radtour aufgebrochen. Unser Ziel war die Naturschutzstation in Lübbertsfehn. Unterwegs haben wir aber erst einmal die Familien der Klassenkameraden besucht, die an unserer Route wohnen. Dort haben wir immer eine Pause gemacht, gespielt, gegessen und ganz viel getrunken, weil es an dem Tag sehr heiß war.

Nach unserer Ankunft in Lübbertsfehn haben wir die Feldbetten aufgebaut. Danach sind wir mit einer Mitarbeiterin der Naturschutzstation zum Tümpel gegangen und haben gekeschert. Wir haben interessante Tierarten gefangen: Gelbrandkäfer, Libellenlarven, Posthornschnecken, Blutegel und viele Fische in verschiedenen Größen. Nachdem wir sie in Plastikgefäßen betrachtet, in Büchern dazu recherchiert und der Klasse darüber berichtet hatten, haben wir sie wieder in die Freiheit entlassen. Danach haben wir mit den Vorbereitungen für die Aufführung begonnen, die wir uns für unsere Eltern ausgedacht hatten. Wir haben die Trommeln in die Scheune gebracht und auf die Gäste gewartet. Einige von uns waren sehr aufgeregt. Als alle Eltern da waren, haben wir mit einem Mutmachlied aus der Trommelwoche unserer Schule begonnen.

Weil wir das Thema „Kontinente“ im Sachunterricht gehabt haben, hat sich jede Gruppe etwas zu ihrem Kontinent überlegt: Märchen für Asien und Südamerika, eine Sage für Europa, einen Infotext für Australien, einen Rap für Nordamerika, ein Lied mit Trommelbegleitung für Afrika und Wassereis für die Antarktis. Dann haben wir ein selbstgedichtetes Schulwechsel-Lied vorgetragen und das Mutmachlied noch einmal mit den Eltern gesungen. Danach haben wir Bratwürste und viele Salate gegessen, geredet, gespielt und eine tolle Wasserschlacht gemacht. Nachdem alle Eltern nach Hause gefahren waren, sind die Jungs mit unserem Lehrer zum Sportplatz gefahren, haben dort Fußball gespielt und sind auch auf den Spielplatz gegangen. Einige Mädchen haben mit unserer Lehrerin einen Spaziergang zum Eiland in Westgroßefehn unternommen. Auf dem Weg dahin liegt der Vogelbeobachtungsturm, von dem aus wir schöne Fotos gemacht haben. Nach der Rückkehr blieb noch Zeit für ein paar Gesellschaftsspiele.

Mitten in der Nacht sind die meisten von uns durch einen lauten Knall geweckt worden, als ein heftiges Gewitter über dem Gebäude tobte. Irgendwann sind alle wieder eingeschlafen, aber um halb sechs waren die ersten Kinder endgültig wach. Dann haben wir unsere Sachen gepackt und wieder Spiele gespielt. Um acht Uhr haben wir gefrühstückt. Mit dem Auto oder mit dem Fahrrad haben wir uns danach auf den Rückweg gemacht. Wir waren müde, aber glücklich.

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